Wenn Sie bei einem normalen Startvorgang auf unter 11V absinkt,
ist sie aber zumindest halbtot. :-)
Moin,
nein, voellig gesund.
Anlasser werden so gebaut, dass sie bei 8V Batteriespannung noch das Drehmoment aufbringen, um den Motor anzuwerfen. Diese Spannung erreicht die Batterie durchaus, im Winter und wenn sie schon etwas muede ist.
Ursache dafuer ist ihr Innenwiderstand und der Entladestrom, der besonders im Einschaltmoment des Anlassers locker ueber 100A geht, Bei grossen Motoren und Dieseln kann man noch reichlich drauflegen.
Da kommt man immer unter die 11V, bei unter 9-10V kann man anfangen, ueber die Batterie und ihren Zustand nachzudenken. Aber nicht im Winter bei -10°C ;-)
Ausserdem verarmt bei Bleibatterien die Saeure direkt an der Plattenoberfleche bei grossen Entladestroemen. Das sorgt dafuer, dass der Innenwiderstand ziemlich schnell bei hoher Beanspruchung ansteigt.
Wenn es den TE troestet, meine Autouhr und der sie eigentlich betreibende Bordcomputer (VWs MFA) leiden wegen nicht ganz taufrischer Batterie auch an Startamnesie. Nicht immer, aner ziemlich regelmaessig nach kuehlen Naechten. An die von euch vorgeschlagene Loesung habe ich auch schon gedacht.
An den TE, wie gross hast du die Kondensatoren denn gemacht? Ein paar tausend µF sollten es schon sein. Fuer die Diode keine 1N4007, sondern eine Schottkydiode nehmen, die hat einen geringeren Spannungsverlust (0,2 statt 0,7V) hat. Die Diode sollte eine Spannungsfestigkeit von mindestens 60V haben, zum Schutz 0,1µF parallelschalten. KFZ-Bordnetze sind ziemlich "dreckige" Angelegenheiten mit recht grossen Spannungsspitzen bis etwa 100V.
Was an der Uhr frisst 120mA, und wann?
73
Peter
- Re: Wie Spannungsabfall beim Starten von Pkw kompensieren? Jonas 05.07.2011 17:58
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