Habe das Bild auf den Server hochgeladen:
IC_LMB1021_LeUchtweitenregulierung.jpg
Nun gut, Das ist schon ganz nett. Ein paar Punkte müßtrest Du nochmal erklären:
- Ich vermute, "rot" = +12V und "schwarz" = Masse und "Blau" = Steuersignal von einem 10k Poti ?
- Was ist der "Geber" im Cockpit? Ein Poti gegen Masse oder +12V oder ein Poti zwischen Masse und 12V ? Das ist macht an dieser Stelle leider wichtig.
- Ich vermute, beim eingezeichneten Poti sind der untere Anschluß und der Schleifer vertauscht, stimmt das ?
- Die Werte der Kondensatoren sind nicht bezeichnet :-( Mich würde doch mal sehr interessieren, wieviel ein Autohersteller meint daß man da die Signale sieben muß.
Ich habe mit erlaubt, dein Bild auf dem FTP-Server in einen Unterordner "Leuchtweitenregler" zu verschieben.
Meine Idee für den Ersatz desselben liegt daneben, in "LWR 2 Opamp V2b.png"
Ich habe die Schaltung mit dem TDA2030 simuliert. Soweit scheint es zu gehen. Leider ist eine Simulation immer anders als die Realität und das echte Testen mußt Du machen ;-)
Ich habe den TDA2030 genommen, weil der als Komnponente in der Sim-Software verfügbar ist, nicht weil er meine erste Wahl für den Opamp ist.
Wie gesagt, ein L272 sollte reichen (und ist auch erheblich kleiner) und TDA2003 ist wäre meines Erachtens auch besser als ein TDA2030.
Falls Du die Bauteile bestellst, würde ich gleich alle 3 Varianten bestellen, die Chips kosten fast nichts (verglichen mit den Originalersatzteilen)
Funktion:
Der angesprochene I-Charakter der Schaltung kommt durch den Motor zustande, der das Feedback-Poti bewegt und damit "mechanisch integriert". Damit muß die Schaltung nurnoch stop/links/rechts für den Motor schalten, das machen zwei Komparatoren mit Hysterese. (U1,U2) Prinzip: "Stelle bis Zielwert erreicht" ;-)
Die Eingänge vom Geber im Cockpit bzw. Feedback kommen wie gewohnt an (simuliert durch die Potis R2,R3)
R5,R6,C1 filtert Störungen. C1 entspricht dem schon vorhanden Entstörkondensator, den du oberhalb des Chips gezeichnet hattest.
R4,D1 schafft ein "Spannungsfenster" um das Preset-Signal herum. Das ist wichtig, damit die Schaltung zur Ruhe kommen kann. Das Spannungsfenster ist durch die Schottky-Diode D1 festgelegt. Es ergeben sich 150..400 mV Fensterbreite, die oberhalb des Preset-Signals angeordnet sind.
Die beiden Opamps sind als Komparatoren geschaltet, R6/R7 sowie R5/R8 ergeben etwas Hysterese, hier etwa 0,5% der Schaltspannung, einige zig Millivolt.
Ich weiß, daß R7,R8 mit 2,2MOhm schon etwas feuchtigkeitsempfinglich ist, aber die Hysteres darf nicht zu groß werden, denn falls diese zu groß wird könnte die Schaltung immer zwischen "Höher stellen"/"tiefer stellen" hin- und herklappern. Das gilt es zu vermeiden. Leider kann R5/R6 nicht kleiner gewählt werden, weil das mit einem 10kOhm Feedback-Poti so keinen Nutzen mehr bringt, hier wären dann Pufferstufen zu verbauen, aber das macht die Schaltung komplizierter als nötig. Also lieber relativ große R7,R8 verwenden.
Falls die Schaltung Probleme macht, solltest du als erstes versuchen, R7,R8 zu vergrößern (bis 10M ist als Standardgröße meist erhältlich) oder sie einfach wegzulassen.
Im Umkehrschluß gilt, daß die (-)-Eingänge der Opamps hier "empfindlich" sind und z.B. keine Flußmittelreste vom Löten an diesen Pins die Verbindung zum Ausgang des Opamps herstellen. Schwingungen könnten sonst die Folge sein.
Die Polung des Motors mußt Du ausprobieren.
Zur Inbetriebnahme empfehle ich, den Motor mechanisch vom Feedback-Poti zu trennen, so daß Du Vorgabe und Feedback per Hand verstellen kannst, damit Du dann mitbekommst, wie der Motor zu ruhe kommt.
Die beiden eingezeichneten LEDs sind mein Vorschalg für einen "Drehrichtungsanzeiger" zu Diagnosezwecken.
Wenn Du das baust, würde ich ich sehr über einen Erfahrungsbericht und das eine oder andere Foto freuen ;-)
-Theo
Hallo,
der Kondensator zwischen 1 und 8 wird höchstwahrscheinlich da sein, um parasitäre Spitzen kurz zu schliessen. oder die schwingneigung der schaltung zu unterdrücken... das ist bei den treiber op´s öfters der fall. der elko dient zum stützen denke ich, ein intregierverhalten erkenne ich hier nicht.
er unterstützt das umschalten des ic`s denke ich, da dann ja max. -12V am Minuspol des Elkos anliegen.
Ich bedanke mich für deine Mühen, aber den IC aufzutreiben wäre doch anständiger denke ich. Da ich nicht unbedingt eine Baustelle draus machen will und mit den dingern in serie gehen will. *g*
Bei www.electronic-search.de bieten sie ihn für 9,80€ an...
MfG
- Re: Die Kondensatoren: wie groß ? Theodor Wadelow 28.05.2010 21:06
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- Re: Die Kondensatoren: wie groß ? Kevin 30.05.2010 15:01
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- Re: Die Kondensatoren: wie groß ? Theodor Wadelow 30.05.2010 15:38
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- Re: Die Kondensatoren: wie groß ? Kevin 30.05.2010 16:22
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- Re: Die Kondensatoren: wie groß ? Kevin 02.06.2010 20:30
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- Re: Die Kondensatoren: wie groß ? Kevin 02.06.2010 20:30
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- Re: Die Kondensatoren: wie groß ? Kevin 30.05.2010 16:22
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- Re: Die Kondensatoren: wie groß ? Theodor Wadelow 30.05.2010 15:38
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- Re: Die Kondensatoren: wie groß ? Kevin 30.05.2010 15:01
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