noch was zur Aussteuerbarkeit: ich hatte ein Datenblatt mit Angaben, man kann das aber auch abschätzen:
Der Wert der Ausgangsspannung (Vss) kann die Versorgungsspannung nicht überschreiten, er liegt etwas darunter. Da OP-Verstärker häufig symmetrische Gegentaktausgänge haben, müssen an den Transistoren je etwas mehr wie 1V abfallen, also total etwa 2,5V, - fast unabhängig von der Versorgungsspannung!. Ausnahme bilden Rail-to-Rail Verstärker, die sind fast voll zwischen den Versorgungspannungswerten aussteuerbar - aber das ist hier nicht der Fall.
Bei einer Betriebsspannung von 15V bleibt Dir also ein unverzerrtes Ausgangssignal von 12,5Vss. Das wären bei einem Sinus etwa 4,42Veff. Die Verstärkungsanhebeung pro Kanal beträgt nominal 10dB, kann aber toleranzbedingt 12dB erreichen. Das wäre also eine 4-fache Verstärkung. Damit kannst Du also bei vollem Regelbereich nicht mehr wie 1,1Veff in den Equalizer reinschicken. Andernfalls ist mit Übersteuerung zu rechnen. Bei 6V Ub wird es dann schon richtig eng! Da düfte das Eingangssignal nur wenig über 300mVeff liegen.
Du müßtest also den Pegel Deiner Signalquelle kennen und mit einem Einsteller oder festen Spannungsteiler anpassen. Und das kann den erwähnten Aufholverstärker nach dem Equalizer nötig machen.
Viele Grüße
Hartwig
- Re: 10-Kanal-Equalizer übersteuert Torsten 06.07.2009 22:47
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- Re: 10-Kanal-Equalizer übersteuert Hartwig 08.07.2009 10:33
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- Re: 10-Kanal-Equalizer übersteuert Torsten 10.07.2009 09:52
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- Re: 10-Kanal-Equalizer übersteuert Torsten 10.07.2009 09:52
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- Re: 10-Kanal-Equalizer übersteuert Hartwig 08.07.2009 10:33
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