Eine andere Frage hierzu beschäftigt mich ebenfalls: ich habe festgestellt, dass der Ausgang des Equalizers, wenn ich ihn an mein NF-Signal anlege, dieses absenkt, egal ob der Equalizer an die Versorgungsspannung angeschlossen ist oder nicht. Wenn ich zwischen Equalization "an/aus" umschalten will, sollte ja bei "aus" das unbeeinflusste Signal nicht dennoch abgesenkt/beeinflusst werden. Wie ist dieses Verhalten zu erklären und was mache ich dagegen? Ich hoffe, du kannst nachvollziehen, was ich meine, es ist nicht leicht zu beschreiben.
Hallo Torsten,
so ganz kann ich das nicht nachvollziehen - das hört sich so an als sei der Ausgang des Equalizers mit dem Ausgang der Signalquelle verbunden (und dann mit dem Eingang des Verstärkers). Ausgänge sollten allerdings nie direkt verbunden werden. Wenn Du auf den Equalizer verzichten möchtest, empfiehlt es sich, ihn ganz aus dem Signalweg zu nehmen und quasi durch einen draht zu ersetzen. Da bedingt einen Umschalter am E ingang und einen Umschalter am Ausgang. Wenn allerdings Deine Quelle und der Equalizer unterschiedliche Ausgangsimpedanzen haben, kann es trotzdem zu Pegelsprüngen beim Umschalten kommen. Ich hab zwar jetzt gerade keine Schaltung für einen NF-zwischenverstärker zur hand, aber ein einfacher NF-tauglicher OP (für "normale Ansprüche tuts auch ein TL072) ist schnell aufgebaut. Google wird da einiges ausspucken, Als Bausatz gibt's das bei Conrad oder ELV.
Grüße
Hartwig
Danke und Gruß,
Torsten
- Re: 10-Kanal-Equalizer übersteuert Torsten 10.07.2009 09:52
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