Re: Lichtsteuerung mit 230V Gleichstrom

Knolles ELEKTRONIK Forum

Geschrieben von Wolle am 05. Februar 2009 02:07:27:

Als Antwort auf: Re: Lichtsteuerung mit 230V Gleichstrom geschrieben von gang man am 04. Februar 2009 23:54:24:

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich hatte geglaubt, dass die Rettung vor Störungen die hohe PWM-Frequenz in Verbindung mit Gleichstrom sei. (Irgendwelche störungsfreien Luxusdimmer sollen so oder ähnlich funktionieren, wie ich gelesen hab). Deine Argumentation ist aber nachvollziehbar.

Weiterhin habe ich gelesen, dass Phasenabschnittsdimmer -also die, die beim Nulldurchgang einschalten- keine Entstörmaßnahmen benötigen. Stimmt das?

Ich hab irgendwie Angst davor, die entstehenden Störungen nicht wirklich absolut eleminieren zu können. Häufig läßt es sich nicht vermeiden, Licht- und Audioelektronik an der selben Phase zu betreiben und je nach IN-HOUSE-VERKABELUNG habe ich bei meiner alten Anlage (Hersteller: American DJ) schon die tollsten Verrenkungen machen müssen. Mit direktem Eingang vom Mischpult (Numark) war kein Betrieb ohne Störungen möglich und beim Betrieb über das eingebaute Mikro war ich praktisch immer am Nachregeln.
Ich weigere mich einfach, durch Auftrennen von Schutzleitern lebensgefährliche Aufbauten in Gegenwart von Publikum zu betreiben, daß in direkter Berührungsreichweite ist. Besonders Kinder sind da häufig völlig distanzlos und somit stark gefährdet. (Und das Auftrennen des SL ist für solche Fälle auf Anfragen häufig der erste Tipp und im Übrigen genau so häufig auch wohl die einzige Möglichkeit. Auf dem "Schwarzmarkt" werden dafür sogar modifizierte Kaltgeräte-Adapter gehandelt, in denen der SL einfach nicht weitergeführt wird! )

Du hast recht, bei der für die konventionelle Dimmerei benötigten 10ms bräuchte ich keine Slaves.
Mir gehen aber die PIN's beim Mega16 aus, da dieser auch noch einige andere Dinge zu regeln hat, von denen ich bisher noch nicht berichtet habe. Es gibt da auch noch ein Stativ mit 4 verschiedenen zu schaltenden und zu regelnden Effekten (1x Dimmen, 1x Stroboimpuls, 1x Neblersteuerung, 4x Ein/Aus, 1x Impuls für Lasersteuerung), eine LCD-Anzeige und eine Menge Taster, über die in die Steuerung eingegriffen werden soll. Und da ich (abhängig von deiner Antwort auf diesen Beitrag) bislang immer noch von einem Phasenabschnittsdimmer ausgehe, gibt's da ja auch noch das Interrupthandling des Nullspannungsdetektors und auf jeden Fall auch noch das Interrupthandling des Beatdetektors.
(Außerdem Reizen mich die je 4 Harware-PWM's der ATTiny2313. Das scheint irgendwie so verlockend passend. Lediglich über die Schnittstelle grüble ich noch -SPI oder I2C. Und nicht zuletzt ist das auch eine Herausforderung, der ich mich gern Stellen würde.)

Die Verteilung der Komponenten stelle ich mir so vor, daß an den Stativen nur die Dimmerpacks bzw, Leistungselektroniken Platz finden, die dann durch Netzwerkkabel mit Impulsen versorgt werden. Ist das OK, oder ist ein Datenbus mit Intelligenz am Stativ besser? Als Daten-/Impulsleitung stelle ich mir 8-adriges TP-Netzwerkkabel vor.

Würde mich sehr über weitere Hinweise und Kritik freuen.

Kurzbeschreibung der sonstigen Hardware der DJ-Anlage zur Info:
2 19" PC's mit WinXP
1 19" Mischpult Numark mit USB-und Cinch-Eingängen und div. Cinch-Ausgängen
1 19" Verstärker Boost 2x 1600W RST an 4 Ohm
1 19" Verstärker Omnitronik 2x 1000W RST
1 19" Equalizer
1 Aktive Frequenzweiche (Eigenbau)
2 Boxen Hoch-/Mittel-/Tief 1200 W
2 Boxen Bass/Subbass 1200 W
1 Beamer BenQ zur Visualisierung
3 Sender/Empfänger für Drahtlos-Mikros nebst Eigenbau-Mischer
8 PAR-Scheinwerfer auf 2 Stativen
1 Stativ mit Laser, Zentraleffekt, Nebler und Strobo

MFG Wolle

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