@Manni:
>wie Funktionieren die Motorpotis denn?
>Wie erkennt die Schaltung wie die stehen und welche Richtung der die schieben muss???
Ach, da darfst Du dir was schönes Überlegen. Für Drehpotis ist es einfach: Ein Motor, eine Rutschkupplung,
ein Endschalter und das war's in etwa. Verbessern kann man das mit einem zweiten Endschalter, einem optischen Encoder und/oder einem Schrittmotor. Für Linearpotis dann dementsprechend schwieriger. Das Problem ist aber bereits ausreichend mit käuflichen Potis (im Fachsprech "Fader" genannt) erschlagen. Geld bezahlen, Teile kriegen und fertig.
Lies z.B. de.wikipedia.org/wiki/Mischpult-Automation
Und wohl am besten auch die angegeben Literaturquellen, wenn Dich das Thema wirklich interessiert.
Und guck' mal z.B. bei www.conrad.de/goto.php?artikel=442081 -> Datenblatt ...
Chefselber sagte:
>Die 13k Potis sind aus nem Equalizer Gehäuse. 10*100k in der Art würden an die 50€ kosten...
Siehste, Manni, ich wußte doch daß Chefchen einen guten Grund hat ;)
@Chefselber
>Ok. Werd ich mal testen. R3, R4, C2, C3 bilden die eigentliche fo oder?
Wenn Du mit fo die Filterfrequenz meinst, dann ist das wohl richtig; So oder so ähnlich zumindest.
Achtung: Ich vermute hier nur wild rum. Ich habe die Schaltung nicht entworfen, und ich bin mit Audio-Technik auch nicht allzu vertraut.
Mit R1/R2 wird da eine Basisvorspannung für die Transistoren erzeugt. Die muß dann aber entkoppelt werden, sonst bekämen nämlich alle Transistoren exakt das gleiche Signal. Das wäre doof, denn dann würden die TRansistoren nichts mehr beim Filtern beitragen.
Ich halte nur C2,C3,R4 für Frequenzbestimmend, das ist dann also ein T-Glied(?).
Genaueres findest Du vielleicht heraus, wenn Du die Schaltung z.B. mit SwitcherCAD III (von Linear Technologies, kostenlos, gut) simulierst.
Du kannst im ersten Schritt ja mal die Filterfrequenzen der verscheidenen R/C Kombinationen ausrechnen, so daß Du auf die bei den Potis angegebenen Frequenzen kommst. Vielleicht macht das schlauer. Die Formeln für R/C Hoch- und Tiefpässe stehen bestimmt bei Wikipedia.
Warum schreibst Du dann nicht einfach f0 ? Das wäre quasi die nullte Filterfrequenz, hier also z.B. die tiefste. Wir haben doch HTML im Forum, und da kannst Du <
Die Entkoppelung macht m.E. R3, also dürfte der nur untergeordnet frequenzbestimmend sein.
Will heißen: wenn R3 = 0 Ohm wäre, dann würde der Filter nicht mehr funktionieren. Aber das war glaube ich schon vorher klar ;)
Da spielt ärgerlicherweise die Ausgangsimpedanz der Filtersufen, also die Kombination aus C3 und dem Poti noch eine Rolle. Denn C3 bildet mit dem Poti ja wieder ein Filterstufe. Wie sich das nun genau verhält erschließt sich mir leider nicht.
-Theo