>Erst habe ich 24V/5A drauf gegeben:
Das ist interessant. Meine Labornetzteile funktionieren so, daß ich eine (maximale) Spannung vorgebe und eine Stromgrenze setze. Wird die Stromgrenze überschritten, dann wird die Spannung verringert, so daß maximal der eingestellte Grenzstrom erreicht wird.
Also ist immer entweder die Spannung limitierend oder der Strom. Wenn ich "5A" einstelle würden also erstmal keine 5A fließen, sonlange der Motor mit 24V und 3A im Leerlauf zufrieden wäre. Erst bei Last würde der Strom ansteigen und evtl. die 5A-Grenze erreichen.
Insofern wäre "habe ich 24V/5A drauf gegeben" eine komische Formulirung, denn wenn der Motor bei 24V keine 5A nimmt, dann nimmt er die hat nicht. Oder aber er nimmt mehr, dann könen aber keine 24V mehr anliegen. Was genau machst du da ? Kannst Du den Ist-Strom und die Ist-Spannug des Motors z.B. mit einem Multimeter messen ? Am besten wäre natürlich eine simultane Strom/Spannungsmessung mit zwei Multimetern, im Leerlauf und unter Last.
> ... schlägt der Schlitten an einer Führungsrolle an und verkantet dort ein wenig. Der Bowdenzug rutscht dann auch nicht durch.
> Nach 1 oder 2 Sekunden schaltet der Motor ab.
Der Motor schaltet ab? Ist da also doch noch irgendwas an "Überlast" / "Überstrom" - Sensorik drin ?
Ein einfacher Elektromotor kann nämlich nicht abschalten.
>Ich will es jetzt erst mal mit 5A versuchen. Wegen eventueller Verschmutzung will ich die Klappe auch nicht horizontal bewegen.
>Das hatte ich eigentlich vor, ich hätte es irgendwie „eleganter“ gefunden. Ich werde die Klappe klassisch, also in vertikaler Richtung bewegen.
Kannst Du. Aber die Führungsnut muß am unteren Ende des Schiebers sein. An der Stallwand ist der "Läufer", bevorzugt außerhalb des eigentlichen Durchtrittsbereichs mit der größten Verschmutzung. Relativ viel Spiel für Dreck lassen, den feststehenden Läufer mit einem Dreckabscheider, z.B. Drahtbürsten oder Gummilippen versehen.
> 24V/10A habe ich erst mal drauf verzichtet. Ich will ja den Motor nicht himmeln und der war schon arg warm, fast heiß, geworden.
Gut gut, da ist Gefühl angebracht.
>zum Schaltplan
>in dieser Abbildung „stellmotor.gif“ in dieser Diskussion: ht tp://f3.webmart.de/f.cfm?id=3542059&r=threadview&t=3814540&pg=1
>Die dort genannten Endschalter gibt´s bei Pollin zu 5,50€.
Tatsächlich, die werden immernoch zu dem Preis verkauft. Muß ich mir merken.
Beachte bitte, daß die Schalter nur 5A können, da solltest Du langfristig nicht drüber kommen.
Von der Verpackung her sind die mit Gummibalg aber erste Klasse, gerade in einem Tierstall.
>Verstehe ich das richtig? Die Kondensatoren dämpfen die Funkenbildung und deshalb kann man sie auch für diese AC-Schalter verwenden.
Teil 1 ja, teil 2 nein. Funkenbildung wird durch die Kondensatoren tatsächlich gedämpft, aber "geeignet" im Sinne von "beste Praxis" ist das dennoch nicht. Unter uns, ich würde auch mal so anfgangen. Wird vielleicht "nur" 5 Jahre halten, bis einer der Endschalter aufgibt. Da drin sind aber meist günstige Microschalter, die kannst du dann für Centbeträge separat wechseln ;-)
>Welchen Wert müssten die Kondensatoren bei einer 24V-Anwendung denn haben?
Keine Ahnung. Ich würde 100nF oder 220nF probieren, weil ich die in der Bastelkiste habe. Bei Kapazität solle in deisem Falle mehr=besser sein. Die Spannung würde ich sehr satt ausreichend dimensionieren. Ein Motor beinhalteet Spulen, wenn die ausgeschaltet werden kann das mehrfache der Nennspannung als Impuls entstehen.
Also bei Pollin vielleicht ArtNr. 200 776, wobei 63V (< 3x 24V) eher niedrig sind. ArtNr. 200 776 hat mit 0,68µF satt genug Kapazität. Spannung ist mit 250V auch mehr als ausreichend. Bei 10ct/Stück völlig ok.
Wenn Du hast kannst Du parallel zu jedem der Kondensatoren einen Widerstand (100kOhm..2MegOhm, der genau Wert ist egal) schalten, dann erzeugt der zurückfallende Schalter auch keinen "Einschaltfunken" und es bleibt in Ruhe keine Spannung an der Anlage zurück.
Der Auf-Zu-Schalter sollte ein Umschalter mit Mittelstellung sein. Am besten wäre wohl ein tastender Schalter mit Mittelstellung. Den mußt Du dann solange in Richtung "auf" oder "zu" gedrückt halten, bis die Klappe am jeweiligen Endanschlag ist.
Damit ist der Motor im "tut nix"-Zustand komplett stromlos, das dürfte in deiner Anwendung wünschenswert sein. Sonst wird es nämlich apssieren, daß eine sich bewegende Klappe (denke: thermische Ausdehnung, Endschalter fällt ab, ...) dazu führt, daß der Motor erneut losläuft um den Endschalter zu erreichen.
> Wenn ich die Lichtsteuerung erst mal ausser Acht und mich zunächst auf die manuelle Schaltmöglichkeit
> beschränke kann ich den Schaltplan also verwenden?
Ja, kannst Du. Im Interesse der Aufrüstungsmöglichkeiten für eine Lichtsteuerung solltest Du Platz für 2 Relais lassen, die die Funktion des Schalters übernehemn könen. Jedwede andere Steuerung (Helligkeit, Zeit, Fernbedienung etc.) wird nämlich höchstwahrscheinlich ein Pärchen Relais anstelle des Schalters verwenden um den Schieber auf- und zu fahren zu lassen.
Falls Du gelegenheit hast, mach' doch nochmal Fotos :-)
Hochladen von Fotos geht hier im leider (gerade?) nicht, aber dafür gibt es ja die "1-click-image-hoster" wie ht tp://250kb.de/ und Konsorten.
-Theo
- Re: Soweit alles OK Der Berger 31.01.2012 11:23
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- Re: Soweit alles OK Der Berger 31.01.2012 14:59
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- Re: Soweit alles OK Der Berger 31.01.2012 14:59
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