>Ich sehe den Nachteil dann aber bei der manuellen Umschaltung an der Zeitschaltuhr:
>da will ich ja bei längerer Abwesenheit auch mal von AUTO auf ON stellen können. Und dann will ich nicht jedes Mal die gesamte Frontverkleidung abbauen müssen.
Die Lösung wäre, daß die Zeitschaltuhr durch eiune (neue) Aussparung im Gehäuse nach außen schaut. Dann kann man sie jederzeit ohne Öffnen des Gerätes umprogrammieren oder auch per Hand auf immer-aus oder immer-an stellen.
>Unabhängig davon, woran erkenne ich in den Datenblättern der Einbaunetzteile die „galvanische Trennung“?
In den Datenblättern sind Mini-Schaltpläne abgebildet.
Die Schaltersymbole sind mit dem Symbol für "Uhrenmotor" bzw. "Uhrenelektronik" nicht verbunden. Das ist in der praktischen Umsetzung nur durch galvanische Trennung zu erreichen.
Halte dich übrigens nicht zulange am Begriff "galvanisch" auf. Ein normaler Elektriker würde vermutlich ganz schön blöd gucken, wenn Du "galvanische Trennung" zweier Stromkreise verlangst ;-) Solange die Stromkreise nicht explizit verbunden sind, sind sie bei normaler Isoltion und nicht-Überschreigen der Isolationsspannung "galvanisch getrennt".
Der Begriff bedeutet meines Wissens nämlich nur, daß sie nicht Gleichstrom-leitend miteinander verbunden sind. Kondensatoren zählen dabei üblicherweise aber nicht zu "galvanischer Trennung"; Transformatoren hingegen schon.
>Du schreibst „unbelastetes Netzteil erzeugt höhere Verluste“. Höhere als eine Einbauschaltuhr?
>Das von Dir genannte SNT 600 12 V verbraucht im Stand by doch nur 0,16 Watt.
Uff, da mußte ich Nachgucken. Die Einbauschaltuhr 12.21 von Finder genehmigt sich bis zu 2W (tolle Angabe!) und das von einer sogenannten "Qualitätsfirma", pah !
Alleine für das Durchschalten des Relais in der elektronischen Variante der Schaltuhr wird gut-und-gerne 1W draufgehen, deshalb wohl die großzügig bemessene Maximalleistungsangabe.
Durchgeschaltet wird dein kleines 12V-Relais aber auch 0,2..1W verbrauchen. Rechne selbst. Plus den Verlusten des Netzteils plus dem Stromverbrauch der Schaltuhr. Falls die elektronisch sein sollte wäre da wiederum ein Relais drin, auch das bräuchte ca. 1W Betätigungsleistung (weil es ein 250V AC/16A - Typ ist) und so kommen doch schon ein paar Watt zusammen. Die Faustformel ist derzeit etwa 1W = 2,20€ / Jahr an Stromkosten, bei 8760h/Jahr und 25ct/kWh
>Als SNT-Buchse kann ich doch diese verwenden:
>www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=35271;
Sieht gut aus. Da hast du mehr gefunden als ich ;-)
>An meiner Befürchtungen bzgl. des Relais-Innenwiderstandes erkennt man meine E-Ahnungslosigkeit.
>Wenn die Kontakte potentialfrei geschaltet werden spielt das doch eh keinen Tango?
Nein, für den geschalteten Stromkreis ist das egal. Aber für die Leistungsaufnahme des Relais ist das u.U. wichtig.
bei 12V und 140Ohm fließen im angezogenen Zustand also 12/140=86mA. 12V*86mA=1,0W . Ein solches Relais braucht also ca. 1W.
Stell Dir nur mal vor, du hast eine großen Schaltschrank, wo 100 solcher Relais verbaut sind. Dann wird mindestens ein 100W-Netzteil für 12V fällig, um die Relais alle zu versorgen, für den ungünstigen Fall, daß sie alle gleichzeitig anziehen. Außerdem muß man mit 100W Abwärme umgehen. D.h der Schaltschrank braucht ggf. eine Belüftung !
-Theo
- Re: Temperatur vorgaukeln Der Berger 03.02.2012 11:59
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