Re: Heizung falsche Temperatur vorgaukeln

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Geschrieben von Theodor Wadelow am 17. Januar 2012 21:19:07:

Als Antwort auf: Heizung falsche Temperatur vorgaukeln geschrieben von Der Berger am 16. Januar 2012 17:46:50:

Hallo,

> Kühlt das Brauchwasser im Speicher auf 38 Grad ab springt die Heizung an und erwärmt das Brauchwasser so lange bis eine Temperatur von 50 Grad erreicht ist.

Dann solltest du die "permanente Abschaltung" vielleicht dadurch realisieren, dass Du eine Temperatur von deutlich über 50°C vorgaukelst. Ich an deiner Stelle würde mit einem Steuersignal nie genau auf eine Schaltschwelle (50°C) zielen.

Um auch im schlimmsten Falle niemals ohne Heizungsfühler dazustehen (sind mit dem Sensor u.U. Sicherheitsfunktionen wie Überhitzungsschutz realisiert?) würde ich einfach einen 1kOhm Widerstand zum Sensor parallel schalten statt von Sensor zum Widerstand umzuschalten.

Dafür brauchst du auch nur einen Einschaltkontakt, der den externen Widerstand dem Sensor parallel schaltet, der originale "Sensorkreislauf" bleibt also unberührt. Das macht die Änderung auch besser revidierbar, falls erforderlich.
Mit 1kOhm parallel zum vorhandenen 1..3kOhm Sensor landet der gesamte Widerstand dann zwischen 750 Ohm und 500 Ohm; d.h. der Kessel "fühlt" deutlich über 50°C und schaltet sicher ab.

Zur Sicherheit nochmal folgende Frage: Hast Du das NTC-Verhalten und den Widerstandsbereich 3kOhm (kalt) -> 1 kOhm (heiß) nachgemesen oder sind das "Theoriewerte" ?

Schaltuhr: suchst Du dir selbst. Anregung: Einbauschaltuhr; Netzteil und Relais entfallen, der nötige Einschalt- bzw. Wechselerkontakt ist potentialfrei bereits in der Uhr enthalten. Zugegebenermaßen teuer: www.reichelt.de/?ARTICLE=62783;
oder www.reichelt.de/?ARTICLE=36518;

Netzteil: z.B. www.reichelt.de/index.html?;ACTION=2;LA=2;GROUP=P812;GROUPID=4946; Preis aufsteigend sortieren -> 5,60€ für das günstigste 12V Schaltnetzteil (SNT 600 12V)

Relais: Nimm in www.reichelt.de/?GROUPID=3290; was gefällt. Du brauchst Betriebsspannung == Spannung des Netzteils, und 1x Einschaltkontakt (bei der Parallelschaltung des Widerstandes) oder Umschaltkontakt (wenn Du willst)
Datenblätter mit den Anschlußbelegungen sind idR. bei den Produkten abrufbar.

Bei Relais darf man, solange nichts anderes vermerkt ist, immer davon ausgehen, daß die Schaltkontakte potentialfrei sind.

Welche Form von Relais Du willst, kann ich Dir nicht sagen, es gibt (größere) Einbaurelais für Schaltschrankmontage mit Schraubanschlüssen und unzählige kleinere mit Lötanschlüssen.
Wenn Du löten kannst, dann z.B. www.reichelt.de/?ACTION=3;LA=2;ARTICLE=13323; Dieses Relais ist sehr groß, hat aber zusätzlich eine Handbetätigung per Hebelchen und man kann seinen Schaltzustand durch das klare Gehäuse mit dem Auge erkennen.

Wenn das zu groß ist oder zuviel "Firlefanz", dann funktioniert sicher auch sowas: www.reichelt.de/?ACTION=3;LA=2;ARTICLE=42374;
Das ganze geht auch noch ein bischen billiger von einem mir unbekannten Hersteller: www.reichelt.de/?ACTION=3;LA=2;ARTICLE=101951; im Dauereinsatz würde ich aber doch eher zum Markenprodukt greifen.

BTW: Wo sind eigentlich die gelben "Signalrelais" von NAiS mit 100 Mio. Schaltzyklen hin? Die wären hier doch ideal, aber seidem Panasonic NAiS geschluckt hat scheinen mir diese Relais aber irgendwie verschwunden.
-Theo

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