> Ein einfaches Funk Aussenthermometer möchte ich für etwas anders nutzen.
Ahem, Modifikation ist hier nicht empfehlenswert. Bau' lieber selbst (s.U.)
> Ich habe eine Heizung die auch Pufferspeicher hat.
> ...
> 1. wie kann ich den Fühlertyp ermitteln ?
Durch Messung des Widerstandes und der Spannung die am Sensor bei zwei verschiedenen Temperaturen anliegen.
beliebt sind 0°C (Schmelzwasser, das über Eis steht) und 100°C (kochendes Wasser)
Dabei dürfen die Anschlüsse des Sensors natürlich nicht naß werden !
Du mußt wissen, ob dein Sensorelement in der Wetterstation überhaupt 100°C verträgt. Das werden viele tun; garantiert ist es nicht.
> 2. geht so etwas ?
Mu. Die Prämissen deiner Fragestellung sind falsch.
Vielleicht geht das,was Du willst, aber es ist echt böses Gefrickel.
K-Typ Thermeoelemente (siehe ht tp://de.wikipedia.org/wiki/Thermoelement ) kann man nicht sinnvoll in Serie schalten um ihren Meßbereich zu verändern.
PT100-Elemente könnte man durch Serienschaltung mit einem Widerstand (oder einem anderen PT100-Sensor) einen "falschen" Wert vorgaukeln, aber wegen der Nichtlinearitäten im R/T-Verhalten führt das nie zu einer sinnvollen Anzeige.
Ich selbst glaube nicht daran, daß in günstigen Wettermeßstationen K-Typ Thermoelemente verbaut werden.
a) Die messen immer Temperaturdifferenzen, d.h. man muß irgendwo eine Referenztemperatur festlegen, konstanthalten und messen.
b) Thermoelemente geben ein paar µV ... mV Spannung ab, die aufwändig und zumeist stromintensiv (analoge Verstärker-Chips!) verstärkt werden muß, bevor man sie zur Auswertung auf einen LCD-Scirm bringen kann. Das ist bei Betteriebetriebenn Geräten unerwünscht.
c) PT100 oder vergleichbare Sensoren sind billiger und ausreichned präzise und einfacher zu benutzen.
> Oft sind das ja K.. Typen. Dazu finde ich keine Tabellen.
Siehe www.temp-web.de/cms/front_content.php?idcat=145 (der Link stamt aus der Wikipedia - wer nicht sucht findet auch nicht ;-)
Alternative:
a) Wer analog arbeiten will nimmt LM35. Die machen 10mV/°C und mit handelsüblichen Einbau-Multimetern wird ganz schnell ein Thermometer draus:
www.reichelt.de/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=109402;
Meßgerät(e) je nach Budget:
www.reichelt.de/index.html?;ACTION=2;LA=2;GROUP=D113;GROUPID=4041;
bei 10mV/°C ist dann bei den üblich 3 1/4-stelligen LCD-Anzeigen (siehe jeweils Datenblatt!) mit einem 0..200mV Eingang zu rechnen, da kann muß man die Signale noch 1:10 mit einem Spanungsteiler teilen.
Weil man 1:10 mit "normalen" Widerständen in E12 oder E24-Raster nicht oder nur schwer hinbekommt, (man bräuchte z.B. 90 kOhm : 10 kOhm Widerstandsverhältnis) gibt es dafür spezielle "Sets" von Päzisions-Teilerwiderständen. Die habe ich bei Reichelt aber gerade nicht gefunden :-(
Da könnt man dann z.B. 180 kOhm : 20 kOhm zum runterteilen nehmen (Präzisions-Metallfilm 0,1% Toleranz(!)).
Bei den Panel-Multimetern bitte beachten, daß die Spannungsversorgung, oft eine 9V-Versorgung, galvanisch getrennt von der Versorgung der Sensoren sein muß. Dafür kann man statt Battereien u.A. diese Wandler: www.reichelt.de/index.html?;ACTION=2;LA=2;GROUP=P853;GROUPID=4956; einsetzen.
Du kannst natürlich abwechselnd mehrer der Sensoren mit einem (Mehrfach-) Umschalter zur Anzeige auf ein Panelmeter geben. Das senkt die Kosten.
Oder bei 3 Panelmetern für Oben/Mitte/Unten könntest Du die Anzeigen zwischen "Speicher 1" und "Speicher 2" getrennt schalten.
b) Digitale Temeratursensoren
z.B. www.reichelt.de/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=109415;
oder DS18* (Suche bei Reichelt nach "DS18*" , es gibt mehrer Varianten: DS1822, DS18S20, etc. )
Dann allerdings brauchst Du zum Auslesen der Sensoren einen Microcontroller oder Microcomputer; letzters kann natürlich sehr praktisch sein, wenn Du auch noch irgendwelche Aktionen auslösen musst, wenn die Speicher z.B. leer oder voll sind.
Vorteil: man kann mehrere Sensoren auf einer Anzeige auswerten oder z.B. in einem 4-Zeiligen LCD-Display darstellen.
Nachteil: Programmieraufwand, Programmiergeräte etc.
Frohes Rest-Fest,
Theo