Ich bin nicht mal sicher ob die Stromerzeuger die 230Volt direkt erzeugen oder intern sogar hochtransformieren?
Gruss,
KnolleP
Moin,
bei Motoren von 2x 1kW braucht man schon einen Stromerzeuger, der 2,5kVA liefert. Diese Generatoren sind in der Regel selbsterregte Asynchrongeneratoren, die sich mit einem Phasenschieberkondensator erregen. Solange es eine Standardausfuehrung ist, liefert der Generator 230V.
So ein Ding ist schon mal rechtschaffen schwer, der Antriebsmotor sollte 4-5PS leisten, fuer eine bessere Frequenzstabilitaet ist es besser, den Motor etwas ueberzudimensionieren, damit er bei Lastwechseln nicht zu stark in der Drehzahl einbricht. Verbrennungsmotore sind nun mal nicht ueberlastbar.
Um auf die 48V zu kommen, braucht man einen 230/48V Trafo fuer wenigstens 2kVA. Das ist ein Haufen Eisen und Kupfer, das muss man auch noch mitschleppen. Der Gleichrichter sollte fuer wenigstens 50A bemessen werden, das ist handhabbar, sollte aber Zwangskuehlung haben. Einige zehntausend µF Ladekapazitaet koennen auch nicht schaden.
Unterm Strich kommt man schon fuer den Generator nebst Trafo auf ein Gewicht, das fuer ein E-Bike indiskutabel ist. Und dann gibt es noch das Problem, wohin mit der Generatoranlage. Fahradanhaenger wuerde sich empfehlen ;-) und die beiden 1kW-Motore haben die Aufgabe, sich und den Generator fortzubewegen. Damit sollten sie einigermassen ausgelastet sein.
Seit einiger Zeit gibt es Kleingeneratoren, die Gleichstrom erzeugen (permanenterregter Generator mit Gleichrichter) und diesen Gleichstrom mit einem elektronischen Wechselrichter auf 230V und einer brauchbaren Wechselform zu bringen. Die Dinger sind klein, guenstig und leisten bis etwa 700W. Man erkennt sie daran, dass sie nicht wie die "richtigen" Generatoren stur mit 1500 oder 3000/min drehen, sondern ihre Drehzahl lastabhaengig regeln, je mehr Strom, desto hoeher die Drehzahl. Sehr lustig, wenn man daran Verbraucher mit stark schwankener Leistungsaufnahme anschliesst, z.B. Sendeendstufen auf einem Fieldday ;-)
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Peter