> ich verwende eine Enstufe mit MOSFETs. Ich glaube nicht, dass dort eine Schutzschaltung verbaut wurde.
> (www.circuit-projects.com/audio-circuits/300-watt-mosfet-real-hi-fi-power-amplifier.html)
Du verwendest Die Schaltung ? Exakt die ? Funktioniert der Verstärker gut ? Beim bloßen Angucken packte mich schon das Gruseln. Die Vorspannungs-Einstellung der Mosfets erscheint mir grob falsch, das sollte aller Theorie nach zu Bösen Übernahmeverzerrungen führen. Wieviel Spannung liegt denn bei eingeschaltetem Verstärker ohne Signal über die 0,22 Ohm Sourcewiderstände ?
Der einfachste Trick für eine Stromgrenze wäre eine Schaltung so wie in www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204132.htm angegeben.
Diese Schaltung würde man um die 0,22-Ohm Source-Widerstände der Ausgangstransistoren herum anordnen.
Das ganze für die (-) Seite des Verstärkers dann entsprechend gespiegelt mit PNP-Transistoren.
BC548 und BC558 sollten gut funktionieren.
Bei ca. 0.6 V Ube kommt man so auch knapp 3A Stromgrenz pro Transistor, das sollte reichen.
Die Strombegrenzten TRansistoren werden dann "nur" heiß und lösen bald die Temperatursicherung aus. Mit der Versorgunggpanung mußt Du mal rechnen, ob das mit der zulässigen Gesamtverlustleistung pro Transistor hinkommt. Bei einem eher kleinen Transistorgehäuse (z.B. TO220) könnte das mit 35V und 3A bei 105W schon Probleme bereiten. Also: bitte Datenblätter lesen.
Als weitere Verbesserung würde ich mit diesen Transistoren nicht nur die Gates der Transistoren auf Masse ziehen, sondern außerdem eine Schutzschaltung auslösen, die a) die Transistoren abschaltet und b) den Lautsprecher trennt.
Eine integrierte Endstufe wie z.B. TDA7294 wie in ht tp://knollep.de/Hobbyelektronik/projekte/58/index.htm beschrieben ist da insgesamt erheblich einfacher zu benutzen, weil alle erforderlichen Schutzschaltungen integriert sind. Vora allem wenn man beim Betrrieb Angst vor Vollpfosten aller Arten haben muß. Klar, die hat keine 300W pro Kanal, aber mit Verlaub, ich glaube nicht, daß der o.a. "RAS 300" Verstärker das mit Audiosignal schafft.
An einem erheblich verzerrten Sinus mag so viel Leistung miit der Schaltung möglich sein, aber ansonsten glaube ich halt nicht dran.
> Also ich werde eine Einschaltverzögerung am Ausgang verbauen und einen Temperaturschalter verwenden.
> Was kann ich als Kurzschlussschutz verwenden.
Letztenedes dienen dafür die 3A Sicherungen in dem Verstärker.
Beachte: Jeder der Mosfets 2SK... kann ca. 4-5 A schalten, zusammen also 8-10A, aber der Verstärker ist "nur" mit 3A abgesichert.
-Theo
- Re: Lautsprecherschutzschaltung lucky 15.08.2011 19:31
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- Re: Lautsprecherschutzschaltung lucky 01.08.2011 23:06
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