Re: Layout zum Schaltplan

Knolles ELEKTRONIK Forum

Geschrieben von Theodor Wadelow am 25. August 2010 20:43:31:

Als Antwort auf: Schaltplan und Sourcecode verfügbar geschrieben von Bernd am 23. August 2010 17:47:33:

Hallo Theo,
> hatte nochmal Kontakt und habe eine freundliche Antwort bekommen:
> das program und den schaltplan kannste getrost als abendländiche
> kulturgut betrachten und veröffentlichen...
Super. Sozusagen "open source". Klasse :-)
Will der "Spender" u.U. namentlich genannt werden ? Ruhm und Ehre wem Ehre gebührt ...

> Beides ist im upload, Unterverzeichnis Nebelmaschine
Ebendort liagt jetzt ein PDF mit "meiner Version" des Schaltplans.
Ab Seite 3 im PDFs ist ein Layoutvorschlag. Alles nach bestem wissen und Gewissen und nach den bei Reichelt verfügbaren Teilen.
Leider weiß ich nicht genau, was von der Schaltung erwatet wird (Baugröße, Ströme durch Motor und Heizung, Ansteuerung, Regelbarkeit), deshalb habe ich satt überdimansioniert und wo nötig nach bestem Wissen substituiert.

Ich bitte, mein Copyright auf den Schaltplan nicht falsch zu verstehen: Das bezieht sich auf das Pinseln des Schaltplans und das Zeichnen des Layouts als solches. Außerdem stelle ich das Layout hiermit unter die "Lizenz Freie Kunst".
Nutzungsrechte (für mein Layout und ggf. dessen Modifikationen) ergeben sich somit aus: ht tp://artlibre.org/licence/lal/de
Kurzform: Tut damit, was ihr wollt, aber schreibt dazu, daß ich das Layout gemacht hatte und legt Lizenz, Schaltplan und Layout immer zum Gerät bei, z.B. falls die Geräte in Serie gehen oder verkauft werden.

Zum Schaltplan:
Im Originalschaltplan erschließen sich mir einige Sachen nicht, z.B. warum man die Stromquelle für dat PT1000-Element an eine mit Zenerdiode stabilisierte Spannung anschließt, die Spannung hinter dem 78L05 dürfte stabiler sein.
Ebenso zweifle ich an dem 220µF Elko hinter dem 78L05, dem Widerstand vor der LED (m.E. zu groß) und der absonderlichen Wahl der Freilaufdiode SB120 vor dem Motor (hier taugt doch auch 1N4001, oder?)

Ich halte den Strom durch den PT1000 für zu hoch. Laut Software sind dies ca. 2mA; ich habe die Beschaltung vom LM334 nicht durchgerechnet. Meines Wissens sollte der Strom am besten zwischen 40µA und 1mA liegen, um Selbsterwärmung (und damit Meßwertverfälschung) des Sensorelements zu verhindern.

Zu den Dioden: 1N4001 tut auch überall, wo 1N4004 im Bestückungsplan angegeben ist.
Zum Mosfet Q2: IRI1004 (?) im Originalplan ist bei Reichelt nicht erhältlich, ich habe IRLZ34N (bis 27A schaltbarer Strom!) als erhältlichen und geeigneten Ersatz gewählt. Falls erforderlich sollte auch noch Platz für z.B. einen Fingerkühlkörper für das TO220-Gehäuse sein.

Der Gleichrichter (für Betrieb an Wechselstrom) ist für etliche Ampere vorgesehen, weil ich nicht weiß, wieviel Strom die Pumpe graucht. Hier könnte ggf. kleiner gebaut werden, wenn man blos wüßte, wie groß die Pumpe sein soll.

Bei Speisung mit einer Batterie kann der Gleichrichter im Eingang natürlich entfallen.
Ich empfehle, Lötbrücken so wie im Bestückungsplan gezeigt zu setzen. Dann erfolgt die Speisung bei DC(+) und DC(-) wie angezeigt. Falls ein Verpolschutz gewünscht wird, empfehle ich die obere (zum Rand gelegene) Brücke durch eine ausreichend starke Schottkydiode zu ersetzen; z.B. "SB 560".

Für die Anschlußklemmen sind "AKL 101-02" oder "AKL 057-02" vorgesehen.
Das Relais sollte der angegebenen Typ sein, vor dem Ätzen bitte unbedingt prüfen, ob dieses 10A-Relais wirklich auf die Platine passt.

Beim Schalter S1/S2 habe ich 2 Schalterlayouts für große und kleine Schalter als Alternativen übereinandergesetzt. Es kann also entweder ein Schalter mit großem oder kleinem Footprint verwendet werden. Hier kann auch eine Fernsteuerung angeschlossen werden.

Das Poti ist ein günstiger 25-gang Spindeltrimmer, der eine präzise und verstellsichere Einstellung ermöglicht.
Ich vermute, man kann ohne Layoutänderung auch einen Piher-Miniaturpoti verbauen, wenn man die Verstellung immer wieder, auch schnell brauchen sollte. Dann könnte man z.B. ein Piher-Poti mit Sechskantachse verbauen, das sollte einigermaßen (wenn auch nicht perfekt) auf das vorhandenen Layout passen.

Jetzt brauchst Du nur noch jemanden, der Dir die Platine fertigt, dann zum Schluß bitte beachten, daß außen um die Platine eine Konturlinie liegt (zumindestt bei der Versogung/Heizung abtrennen!) und es keine Vorsehungen für Bohröcher zum Befestigen gibt.
Dies müßte der Layoutende dann noch entfernen bzw. dazupuzzeln.

Bevor das Layout aber geätzt wird, solltest Du unbedingt alle bauteile vor Dir liegen haben.
Dann das Layout mal ausdrucken und z.B. auf eine Styroporplatte legen und die Bauteile durch das ausgedruckte Layout stecken.
So kannst Du prüfen, ob die Bauteile auch mechanisch auf die Platine passen.
Ohen diesen Test geht es eigentlich nicht; im Fehlerfalle entstünden halt nur unpassende Platinen.
Wenn's echt klemmt, dann ändere ich ggf. auch noch mal was.
-Theo

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