> eine Schaltung die bei einer bestimmten Temperatur (ca. 220 Grad Celsius) eine Pumpe einschaltet (12 Volt).
> Sollte die Temperatur dann um z.B. 15 Grad unterschritten werden, muss eine Halogenlampe (12 Volt / 50 Watt) eingeschaltet werden (als Heizelement).
> Hat da Jemand eine Idee? Danke
Ideen habe ich mehrere, aber die näheren Umstände müssen erst ein bischen besser geklärt werden.
Was ist das Arbeitsmedium? Öl ?
Was ist als Temperatursensor vorgesehen ? Fall noch keine Vorstellung:
Wichtig ist, daß die Sensorelemente bis ca. +250°C Einsatzfähig sind, das gilt bei weitem nicht für alle Temperatursensoren.
Beispiele: www.reichelt.de -> "KTY 84-130" oder "PCA 1.1505 5" und Verwandte (suche "PCA 1.").
Sind die 15 °C Temperaturunterschied Vorgabe oder darf das System auch beser regeln ? D.h. ohne definiert große Hysterese, nur mit der thermisch Trägheit des Systems ? Ist ggf. eine graduelle Regelung der Heizung wünschenswert ? Letzteres geht z.B. sehr einfach, wenn man die Halogenlampe mit 12V DC betreibt, weil man dann mit einem Schalttransistor sehr bequem PulsWeitenModulation (PWM) machen kann.
Soll dabei die 220°C Temperatur in jedem Falle erreicht werden oder ist eine Regelung auf einen möglichst Konstanten Temperaturwert "in der Nähe von 220°C" eher wünschenswert ?
Wie "träge" ist das System d.h. wie Lange dauert es, von Raumtemperatur oder 205°C auf 220°C Hochzuheizen ?
Wie lange dauert es, bis das System wieder auf 205° oder Raumptempertur abgekühlt ist ?
Wird bei der Lampe mit der Strahlung, mit der Abwärme oder mit beidem geheizt ?
Wie erfolgt die Stromversorgung von Pumpe und Lampe ? AC, DC ? Trafo, Schaltnetzteil ? Ein Netzteil oder mehrere ? Bei Schaltnetzteil: Haben die Steuereingänge ? Was machen die Steuereingänge ?
Stehen ggf. Hilfsspannugnen (12V DC für Relais oder +5V für Logik oder +/-15V für Operationsverstärker) zur Verfügung ?
Soll das Ein/Ausschalten von Pumpe und Heizung gf. getrennt erfolgen, d.h. bei "Übertemperatur" wird die Pumpe zwecks kühlung eingeschaltet und bei "Untertemperatur" die Heizung, oder soll immer abwechselnd geheizt und gepumpt werden, damit Temperaturzyklen entstehen ?
Sehr Problematischs ist die "robuste" Verbackung des Sensors. Die o.a. Sensorelemente sollte man bei über 180°C Betriebstemperatur z.B. nicht mehr normal verlöten sondern entweder hartlöten oder besser verschweißen. Zur Not gehen auch Quetschungen oder ganz schlimm: Schraubklemmen auf Keramikträger. Natürlich muß der Sensor isoliert sein, bei ganz klaren Ölen mag das ja gehen (nicht bei allen!) aber gerade wenn Schmutz im Arbeitsmedium ist, dann muß der Sensor "verpackt" werden. Silikonschlauch geht auch nicht mehr, ist bau 200+ °C nicht mehr einsatzfähig. Also: Wie soll der Sensor aussehen ?
Es kann empfehlenswert sein, einen "industiellen" Temperatursensor, z.B. ein PT-100 Element, fertig gekapselt zu verwenden.
Quelle z.b. Farnell, RS-Components, (Conraad) und der Handel für Laborgeräte
Aber Achtung: PTxxxx - Sensoren haben eine Nichtlinere Kennlinie und die muß kompensiert werden wenn man verschiedenen Temperaturen exakt einstellen will. Um nur eine "Wunschtemperatur" zu treffen ist die "Kennlinie" natürlich egal; man stellt einmal die Wunschtemperatur ein und der Regler regelt "auf diese Temperatur", ohne die Temperatur einer speziellen °C-Zahl zuzuordnen.
-Theo