>hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen, das wär top!!
>Also ich habe eine cam mit einem Lithium-Ionen Akku drin.
Ist der Akku "drin" oder "dran" ? Wenn er im Gerät intgriert ist, ist es für wenig erfahrenrn Bastler meiner Meinung nach quasi unmöglich, den Akku sinnvoll zu ersetzen.
Ein LI-Akku hat normalerweise Spannungen von 4,0..4,1 (voll) bis runter zu 2,5 V (leer)
Mir scheint es relativ geräteabhängig, in welchem Spannungsbereich die Akkus gefahren werden. Die Ladeschlußspannung ist auch sehr geräteabhängig.
Die Ladeschlußspannung ist die maximale Spannung, die Du aus deinem "Akku-Ersatz" in das Gerät jagen solltest.
Mindestens mußt Du je nach Gerät vermutlich ca. 3,5 V bereitstellen.
Das ist bevorzugterweise erstmal mit einem genau regelbvaren Labornetzteil auszuprobieren ;-) (schlecht, wennman keines hat)
Wenn Du die Spannungsereiche kennst, dann kannst du Dir eine Akku-Ersatzschaltung bauen.
Der nötige Aufwand hängt sehr von der innenverschaltung der Kamera ab. Meinche Geräte haben aufwändige Buck/Boost oder Buck-Boost Regeler, kommen also mit fast jeder Spannugn klar. Dann wäre der Akkuersatz z.B. ein 4er Satz Batterien, der gibt im Worst-case ca. 4x1,55 V = 6,2V mit vollen Alkaline-Batterien ab. Wenn die Kamnera keine aufwändige Stromversorgung innedrin hat, dann wird sie so ein "Experiemnt" nicht überleben ! D.h. nicht auf eigene Faust versuchen, da was zu ändern !
Leer haben die 4 Alkali-Zellen dann etwa 4x0,9 = 3,6V, das entspricht einem mäßig geladenen Li-Akku, passt also sehr gut.
Als Schutz gegen versehentliches Laden der Batterien (zwingend erforderlich) reicht bei der o.a. komplexen Stromversorgung eine einfache Diode. Ob die besser ein Siliziumtyp (1N4001) oder Schottkytyp (1N5817) hängt von der zulässigen Dropspannung ab. Mit Silizium verliderst Du 0,5..0,7V ; mit Schottky ca. 0,2..0,4V von der Batteriespannung.
Das gibt dann mit 4 Zellen folgenden Betriebsspannungbereich:
Silizium-Diode 6,2-0,7=5,5V voll .. 3,6-0,7=2,9V leer
Schottky-Diode 6,2-0,2=6,0V voll .. 3,6-0,2=3,4V leer
Wie Du siehst, entspricht das überhaupt nicht den Spannnungsbereichen des Originalakkus. Diese Schaltung könnte man aber verwenden, wenn die Kamera einen internne Spannungsregler hat, der auch mit mehr Spannung umgehen kann. Und auch nur dann!
Deshalb sollte der erste Schritt sein: Zerlege die Kamera und gucke, wie der Akku angeschlossen ist, mit welchen Bauteieln er verbunden ist und wlche Chips bzw. Transistoren in der Kamera zu finden sind. Dann mußt Du die für die Stromversorgung verantwortlichen Bauteile herausfinden und das Funktionskonzept der internen Spannungsversorgung der Kamera verstehen. Gegebenenfalls gibt es mehrer interne Versorgungsspannugnen, die unterschiedliche Bedingungen an die Versorgung stellen.
Wenn das nicht geht, kannst Du die Lithiumzelle vermutlich durch eine 3,7V Konstantspannungsquelle ersetzen.
So etwas ist aber garnicht so einfach aus Batteriespannug zu realisieren, wie die Beschreibung vermuten läßt. Schuld daran ist wieder einmal der weite Spannugsbereich der üblichen Alkaline-Zellen.
Es gibt Spannugsregler, die die Spannung der Ersatzbatterie konstant halten können.
Dabei unterscheidet man grundsätzlich Aufwärts- und Abwärtsregler.
- Abwärtsregler sind üblich und billig, sie erniedrigen die Spannung der Batterien (z.B. 6,2V aus 4 Alkalinezellen) auf gewüschte 3,7V
- Aufwärtsregler sind etwas neumodischer, sie erhöhen die Batteriespannung (z.B. 2x1,5V aus Alkaline-Batterien) auf die gewünschten 3,7V
Abwärtsregler:
Herkömmliche Dropout-Regler (LM7805; LM317; LT1117 etc.) vernichten bei einer 4-Zellen Batteriekonfiguration ca. die Hälfte der verfügbaren Energie als Wärme. Das ist teuer und ungünstig. Aber es gibt noch weitere Probleme damit:
Mit "klassischen" Dropout-Reglern wie LM317 etc. geht es nicht, weil sie zuviel minimale Spannunserniedrigung (mindestens ca. 2V) benötigen. Damit müßtest Du (mit leeren Batterien gedacht) mit mindestens 5,7V in den Regler gehen um 3,7V Ausgangslevel halten zu können. Da bräuchtest du bei leeren 0,9V pro Zelle dann mindestens 7 Zellen. Bei neuen, vollen Batterien hättest du dann Eingangsseitig 10,85V und würdest 7,15V verbraten, d.h. ca. 2/3 der Energie in den Batterien würde sinlos verheizt werden.
Schaltregler (allgemen: Buck-Regler oder Buck-Konverter genannt) umgehen diesees Problem, sind aber für den Anfänger schwierig aufzubauen und wenn sie nicht laufen benötigt man idR ein Oszilloskop um Fehler finden zu können.
Da Abwärtsregler allgemeinen die Spannung nur erniedrigen können, und außerdem die Spannugn um mindestens 0,4..0,5 V erniedrigen müssen, damit sie Funktionieren, sind hier mindestens 4 Batteriezellen nötig. Bei Entladung auf ca. 1V pro Zelle (4V im Batteriepack) wird dann aber Schluß sein, weil der Wandler dann mit 4V Eingang und 0,4V minimaler Spannungserniedrigung nurnoch 3,6V abgeben kann.
Aufwärtsregler:
Sie nutzen die Batteriezellen effizient aus, sind aber für kleine Spannugnen schwierig zu bauen. Möglich wäre damit aber ein 2-Zellen Konzept. Wichtig: die Spannung der Zellen darf dabei niemals größer sein als die zu erzeugende Spannung (3,7V); d.h. 3 Batterien wären mit 3x1,55V (voll) zuviel des Guten.
Ich würde versuchen, einen Buck-Regler für 4-Batteriezeleln zu bauen, der 3,7V abgibt.
Äußere Dich mal zu meinen Aussagen und mache falls möglich eine Stapel Fotos vom Innenleben der Kamera, auf denen man die Bauteile inklusive Beschriftung erkennen kann. Bei allen Platinen ober- und Unterseite fotografieren. Dann kann ich vielleicht ein bischen mehr Erklärung zu den Anschlußmöglichkeiten der Batterie-Ersatz-Schaltung geben.
Falls Du das kannst, solltest du auch unbedingt den Schaltplan der zur Stromversorgung gehörenden Teile abzeichen.
Ein Wort der Warnung:
So ein Umbauprojekt ist nicht einfach, außerdem droht selbst in erfahrenen Händen die komplette Zerstörung der Kamera.
-Theo
- Re: Lithium Akku - Batterien Deutschländer 14.04.2010 11:14
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- Re: Lithium Akku - Batterien ebbi 14.04.2010 19:36
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- Re: Lithium Akku - Batterien ebbi 14.04.2010 19:36
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