Re: Frequenzumrichter

Knolles ELEKTRONIK Forum

Geschrieben von Theodor Wadelow am 28. November 2009 17:52:54:

Als Antwort auf: Re: Frequenzumrichter geschrieben von Peppie am 28. November 2009 14:57:26:

Hallo,
> kannst ja mal bei ner fachfirma für antiebstechnik oder eben beim hersteller nachfragen.
Peppie, kann es sein,d aß Du noch nie mit Siemens zu tun hattest ?
Unter eine r garantierten Abnahememenge von 1000 Stück pro Monat mlöchte man da mit Dir garnichts zu tun haben. Da bist due als Ar^H^H^HKunde halt einfach nicht interessant :-(

@Sigi: Ist das angebot bei Ebay noch drin und/Oder hast du Bilder von dem Inverter ?
Hat der denn ein Bedienfeld, oderr muß das u.U. extern drangesteckt werden ?

Willst du mit dem Umrichter nur das Gebläse steuern oder auch die Heizleistung regeln ?
Letzteeres ist u.U. nicht möglich, wenn der Umrichter erkennt, daß die angeschlossene Last nicht ausreichend induktiv ist und dann wegen Überstrom den Betrieb verweigert.


Zeigt das gerät irgendeine Form von Statuscode ?
Hast Du in den Gebläsemotor schon eien Temeperatursensor eingepflanzt ?
Falls Du da nichts speziell geeignetes findest, nimm einfach eine 75°C Temperatursicherung, die Du so nahe wie möglich an die Wicklung des Motors bringst.
Grund für die niedrige Temperatur ist, daß das Innere der Wicklung oft sehr viel heißer wird als die außen liegenden Teile, deshalb ist die professionelle Lösung, daß man einen PTC in die Wicklung einwickelt.

Betrieb mit Nicht-Nennfrequenz kann Drehstrommotoren erheblich überhitzen lassen, da solltest du dich auf hjedne Fall mit einem Temperatursensor in der Nähe der Wicklung des Motors Rückversichern.
Bei Unterfrequenz reich bei eigengekühlten Motoren die Lüfterleistung nicht richtig zur Kühlung,
Bei Überfrequenz steigt derr Blindstroim in der Maschione an und es wird tritt zuviel I^2*R-Verlust in der Wicklung auf, was zu erheblichen Abwärmemengen führt. Ich habe (bei Aufbauten ohne Temperatursensor) schon mehrfach aus Unachtsamkeit Motoren gegrillt, die Erfahrung darfst Du Dir gerne ersparen.
Im Dauerbetrieb ist man mit einfachen Asynchronmotoren bei nahe Vollast meiner Erfahrung nach auf Frequenzen zwischen 20 und 60 Hz beschränkt.


Außerdem ist noch zu beachten, daß einige Motortypen wegen ungeeigneter Bauform beim Inverterbetrieb schäden duirch Wirbelströme erleiden, wenn die Inverter-HF (typisch ca. 1..20 kHz) z.B. in Lagern Strom fließen läßt, was dann zu Lagerschäden führt. Davor ist man bei nicht speziell "invertertauglichen" Motoren nicht gefeit, allerdings habe ich das selbst noch nie erlebt. Von einem Motorenhersteller wurde ich auf den Effekt aber mal speziell hingewiesen, deshalb hier die Warnung.

-Theo

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