Das ist wohl ein Autoakku, kein Blei-Gel-Akku ? Die sind wesentlich robuster, und machen nie allzugroßen ÄÜrger, wenn man sie überlädt. Destilliertes Wasser nachfüllen und gut ist.
Bei einem Blei-Gel-Akku macht jeder Überladevorgang Blasen im Gel-Elektrolyt und die gehen nicht mehr vernünftig weg, weshalb der Akku aktive Zelloberfläche und damit Kapazität verliert.
Um die Sache abzukürzen, ich will nicht alle Info stückchenweise aus Dir rausholen:
Welcher Akkutyp genau ?
Hast Du die Datenblätter des Akkus ? ... schon gelesen ?
Welche Lademethode willst Du verwenden ? (Pro-und-Kontra der verschiedenen Methoden sei mir gleich, nur welche soll den jetzt verwendet werden?)
>Ich hab noch am Ausgang eine 5A Sperrdiode reingetan und natürlich die Rückstromdiode über den 7812. P1=1k. IC wird >gekühlt mit einem kleinen alten Prozessorlüfter bei 7-8V damit er nicht so schnell dreht.
Da sollte doch ein groß genuges Kühlblech reichen, oder ? 1,5A·6V dU = 9W ... D nimmst Du irgendwas mit 5 K/W und bist 50..60 °C über der Umgebungstemperatur. Der Chip muß nicht kalt bleiben, er darf bloß nicht über ca. 100°C am Gehäuse heiß werden ;) ==> www.reichelt.de/?ARTICLE=22231;
Beim nächsten (aber für 3A Leistung) kommt noch eine Halogenleuchte 12V/55W in die Leitung wegen Strombegrenzung. Gut so? ABER: Wie heiss kann die Leuchte werden? Brandgefahr wenn man versehentlich was drauflegt?
Und das wäre ja auch ein Widerstand. Theo schreibt: Ein Widerstand zur Strombegrenzung ist sehr nachteilig,....
Die Lampenidee ist sehr gut, weil die Lampe gegen Ladeende von wenig Strom durchflossen wird, kalt wird und dann nurnoch wenig Widerstand hat. Im Betrieb hat sie mit 2,6 Ohm ca. 4,6A fließen (55W an 12V), Kalt dürfte es wesentlich weniger sein (Ich vermute unter 0,2 Ohm, wenn ich de.wikipedia.org/wiki/Glühbirne#Einschaltstrom betrachte).
Im Kurzschlussfalle würde die Lampe im Stromkreis liegen, hell aufleuchten und bei 13,8V etwas mehr Strom ziehen (vielleicht 5A) und somit einen totalen Kurzschluß verhindern. ... Ahem, 5A "Grenze" durch die Lampe war nicht das, was gewünscht ist, gell ? Da sollte man besser eine Blinkerbirne für 12V / 21W nehmen, Die hat knapp unter 2 A Sollstrom, 6 Ohm Innenwiderstand und das passt m.E. besser.
Halogenlampen müssen bauartbedingt (für den Halogen-Effekt) sehr heiß werden. Da besteht quasi immer Brandgefahr. Ansonsten kann ich mal das vorsichtige Fühlen an einer eingeschalteten Halogenlampe (Deckenspot oder Schreibtischlampe oder Autobirne, ...) empfehlen. Berühren würde ich die Lampe dabei lieber nicht ! Auch wenn man mit den Fingern nur in die Nähe geht merkt man schnell, wie heiß die werden. Das ist natürlich bei der Verwendung als "Strombrenze" zu berücksichtigen. Da Du nicht weißt, ob und wielange die Lampe doch mal leuchten wird, solltest Du für qualifizierte Montage sorgen. Ein üblicher Halogenlampen-Keramiksockel ist auf jeden Fall Pflicht.
>Nehme ich vorher einen LM317 als Konstantstromquelle und danach die Regelung mit dem 7812, brauch ich wieder mehr >Volt (also 18V/50VA Trafo) und hab höhere Verluste ....?
>> Idee: Man könnte eine Stromgrenze auch mit einem 1,x Ohm "Meßwiderstand" am Ausgang des 7812 und einem Transistor machen, der den 1k-Ohm Widerstand "überbrückt". Die Frage wäre, wie man das einigermaßen akkurat auf 0,7V einstellt. Dann hat man weniger Verlustleistung am Widerstand.
>Wenn dir dazu mal was einfällt, könntest du dann ein kleines Bildchen.... :-)
Hihi, jetzt fühle ich mich aber gebauchpinselt ;)
Mit einem Regler für weniger Spannung (z.B. 7805 oder LM317) kann man Strom- und Spannung gleichzeitig begrenzen.
Der LM317 wäre das Paradebeispiel, denn er ist im Prinzip ein 1,25 V Regler (denke "7801,25") , der nur mit Widerständen "hochgesetzt" wird. Das ist exakt die gleiche Methode, mit der der 7812 im Schaltplan von funkcom.ch hochgesetzt wird um 13,8 V statt 12V zu machen. Siehe auch Grundschaltung für den LM317.
Ein Bildchen habe ich gerade gemacht, aber mit Blick auf die Uhr (viel zu spät!) werde ich das erst morgen (heute) hochladen.
Eine Frage habe ich noch: Ich hab mir ein Kondensatornetzgerät mit 680nF als Erhaltungslader gebaut mit 17V Zenerdiode, danach LM317, genau auf 13,9V stabilisiert. Geladen wird ein 12V/2,4Ah Akku. Der Akku hatte vorher 12,5V und nach 2 Wochen am Gerät 13,7V aber höher (also 13,9V) geht er nicht, auch nach 6 Wochen. Warum? Sollten die Volt nicht genau gleich sein/werden?
Gegenfrage: Meßgenauigkeit: Ist die letzte Stelle vom Meßgerät wirklich verläßlich ? Meist nein :(
2. Frage: Fließt noch Ladestrom in den Akku ? Dann ist vielleicht sein persönlicher Erhaltungsladestrom erreicht und wird vom Kondensator im Netzteil begrenzt. Das können u.U. mehrere mA "Erhaltungsladestrom" bei einem Akku sein.
Wenn z.B. ein 7,2Ah Akku sich mit 10 mA selbst entladen würde, dann wäre er rechnerisch nach 720 Tagen leer. Es könnte also sein, daß z.B. 10mA Ladestrom bei nahezu vollem Akku gerade die Erhaltungsladung schaffen.
>Gemessen hab ich die Ausgänge, während der Lader noch am Akku war. Akku alleine auch 13,7V.
Hast Du auch den dann fließenden Strom gemessen ? Das wäre wirklich interessant.
>Muss ich 14.1V einstellen, damit der Akku 13,8V kriegt?
Vmtl. brauchst Du mehr Strom.
Füe eine einfache Erhaltungsschaltung würde ich mal electronicdesign.com/Articles/Index.cfm?AD=1&ArticleID=1823 anschauen. Mit dem angegebenen Relais würde ich allerdings die 230V Seite vom Ladetrafo schalten wollen.
Dazu muß man natürlich NO und NC verdrehen und die Steuerung des Relais mit einem weiteren Schalttransistor invertieren. Könnte klappen, wenn man die Steuerströme durch die Wiederstände dank dem 2. Transistor um den Faktor 100 senken kann und die Schaltung nurnoch 100µA Strom zieht, solange das Relais zum Laden nicht anzieht.
> Warum mit Blindstrom?
> Ich hänge an einem Baustromzähler und da kostet der Strom genau doppelt so viel wie normal und das muss ich zahlen und das tut weh.
So geht es leider nicht. Der Blindanteil am Strom liefert nur blinde Leistung, die ist nicht verwertbar. Die von Dir genutzte Leistung ist -auch mit einem Kondensatornetzteil- immer Effektivleistung und die bezahlst Du voll.
Es dürfte richtig sein, daß ein Kondensatornetzteil unkompensiert erhebliche Mengen kapazitive Blindleistung braucht (was bei sonst meist eher induktiven Verbrauchern garnicht verkehrt ist), aber die fließt nur auf dem Kabel hin- und her und arbeitet nicht.
Allerdings dieser Transport der Blindleistung auf den Kabeln I^2·R Verluste und die sind real, d.h. irgendwoher muß die Energie zum Erwärmen der Kabel kommen.
Bei Interesse an dem Thema bitte als neuen Thread absplitten. Ich kann wohl noch ein bischen was zur Theorie erzählen, aber das sprengt hier sicher den Rahmen.
-Theo
- Re: Genau diese..... Und noch ne Frage triti 02.09.2009 09:40
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- Re: Lademethoden für Erhaltungsladung Theodor Wadelow 08.09.2009 01:38
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- Re: Lademethoden für Erhaltungsladung Theodor Wadelow 08.09.2009 01:38
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