>ich wollte mal fragen ob jemand Erfahrung mit den gängigen Verstärker-ICs hat.
nicht persönlich mit den hier verwendeten, aber ich versuch's trotzdem mal.
>Die Dinger wie in Fingers Bauanleitung haben im Datenblatt immer das gleiche stehen:
>gedacht für 14,4V. Ich habe allerdings vor, alte Laptopakkus zu nehmen,
>da komm ich auch 4x3,7V Volt, soweit kein Problem.
Hier ist KnolleP's Ecke, nur am Rande ;)
Du weißt schon, daß Du die in Serie geschalteten LiIon Zellen beim Entladen einzeln auf Spannung prüfen mußt ?
Unterladung quittiieren eineige Modelle wohl gerne mit einem häßlichen "Puff", wenn sich das Dielektrikum auflöst.
Und unterschiedliche Entladung kannst du wohl als gewiss vorraussetzen, selbst wenn die Zellen aus demselben Akku kommen.
Gerade daß macht die LiIon Technologie je so unangenehm teuer.
Wo ist eigentlich dein Problem? Versorgung 8..15 V laut der Anleitung von KnolleP: knollep.de/Hobbyelektronik/projekte/26/index.htm
Da wärest Du mit 3 Zellen doch perfekt dabei, oder ? Vollst geladen 4,3V * 3 = 13,4V ; nominal etwa 3,7V*3 = 11,3V und 3,5V (?) * 3 = 10,5 V leer.
> Direkt nach dem Laden liegen allerdings pro Zelle 4,3 V an, das sind dann 17,2V
>bei einem ziemlich geringen Innenwiderstand.
Der ist relativ egal ;) Wo kein (übermäßiger) Strom fließen wird, da ist der maximal entnehmbare Strom egal.
Nur die Spannung zählt.
>Kann das meinem IC schaden? Betrieben wird es mit 8 Ohm Lautsprechern...
Das wiederum kann den Akkus schaden. Bitte achte darauf, daß der maximale Entladestrom der Zellen nicht überschritten wird. Der TDA1553 wird im Basschlag wohl locker die 4 A aus dem Datenblatt konsumieren. Im Kurzschlussfalle wohl noch mehr.
Da brauchst Du (trotz) interner Überstromsicherung auf jeden Fall eine flinke bis mittelflinke Sicherung, die knapp über dem Nennstrom dimensioniert ist.
Schonmal ins Datenblatt vom TDA1553 geguckt ? (z.B. www.alldatasheet.com/view.jsp?Searchword=TDA1553 )
... war eine rhetorische Frage ;)
Das Datenblatt wird die restlichen Fragen bzgl. der Betriebsspannung hoffentlich erklären.
Ach: Du solltest die Temperatur der Akkuzellen wenn möglich auch einzeln überwachen. Nicht daß Du beim Akkuquälen tatsächlich noch ein Feuerwerk zu sehen bekommst. Zumindest von diesen www.reichelt.de/?;ARTICLE=23885; ein paar zwischen den Zellen verstreut kann wohl noch schaden.
Entladen würde ich mich bei einem unbekannten Akku nicht über 1C trauen, d.h. nie mehr mA dauerzeitig als mAh auf dem Akku stehen.
Bei Laptopakkus ist dann wohl bei 3..5 A Schluß. Das merkst du im Zweifelsfalle aber schnell an der Akkutemperatur.
-Theo
- Sonic Impact T-Amp mit zuviel Spannung? Heinricz 01.03.2009 23:08
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