Re: Ringkerntrafo?

Knolles ELEKTRONIK Forum

Geschrieben von gang man am 23. Februar 2009 13:26:23:

Als Antwort auf: Ringkerntrafo? geschrieben von Christian am 23. Februar 2009 13:06:24:

Ich möchte(/muss) einen RKT selbst bauen.
1. Problem Kern
Es gibt wiedersprüchliche Informationen im Netz, lt. Wiki soll der Kern aus Metallblechen bestehen.
Andere Seiten sagen Ferritkern, der meinung war ich auch immer. Warum sollte Reichelt auf sonst
Bruchaufkleber drauf tun? Was stimmt?
2. Einen Ferritkern kann ich kaufen, ich brauche etwa 3 Watt von der größe käme FT 140-43(885nH) oder FT 140-77(2250nH). Letzter sollte besser sein wg. der induktivität?
3. Wieviel Windungen müssten etwa bei 230 Volt rauf?

Ferrit für einen Ringkerntrafo? Kenne ich nicht.
Trafoblech hat eine höhere Permeabilibät und vor allem eine viel höhere Sättigungsinduktion als Ferrit.
Ferrit ist natürlich ein verdammt weiter Begriff, es gibt Unmengen verschiedener davon.
DerNachteil von diversen Eisenkernen: nicht für höhere Frequenzen einsetzbar, da die Verluste extrem ansteigen mit der Frequenz.
Für 50Hz nimmt man Eisenkerne. Prinzipiell wäre auch Ferrit möglich, aber:
-aufgrund der geringeren Permeabilität höhere Windungszahlen erforderlich
-aufgrund der geringeren Sättigungsinduktion grössere Kerne erforderlich
-teurer sowieso
-keine messbaren Vorteile bei Wirbelstromverlusten

Warum also?

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