Re: Steuerung Elektrofahrstuhl für ein Puppenhaus

Knolles ELEKTRONIK Forum

Geschrieben von Knolle_P [Webmaster] am 23. Februar 2009 11:50:33:

Als Antwort auf: Steuerung Elektrofahrstuhl für ein Puppenhaus geschrieben von Infinity am 21. Februar 2009 21:08:21:

In allererster Linie erstmal großes Lob für diese schicke Seite.
Nun aber zu meinem Poblem. Ich sitze seit ein paar Tagen an einem Puppenhaus für eine Freundin ihre Tochter.
Dieses Puppenhaus soll einen Fahrstuhl bekommen. Ich war mir nicht ganz schlüssig wie ich den Fahrstuhl realisieren soll, mechanich oder elektrisch. Ich habe mich für die elektrische Variante entschieden und weis sie aber leider nicht umzusetzen. Ich hatte schon die tollsten ideen durchgespielt aber nichts funktioniert so wie ich es gene hätte. Das Puppenhaus besitzt 3 Etagen. Der Fahrstuhl soll über einen Taster der in jeder Etage vorhanden ist, gerufen werden. Wie bekomme ich es hin, das der Fahrstuhl genau in die Etage fährt, in die ich ihn rufe?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Bis Mai muss das Puppenhaus Fertig sein :(.
Sollte ich irgendwelche Informationen vergessen haben, so fragt bitte einfach nach.
Mit freundlichem Gruß
Infinity
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Hallo...
Also ich habe eine super simple Idee aber die eben so simpel ist das sie auch nicht perfeckt ist..

Die Taster würde ich an ein Widerstandsnetzwerk hängen..
Taster 1 gibt z.B 9 Volt und lädt damit einen Kondensator.
Taster 2 gibt z.B 6 Volt und lädt damit den gleichen Kondensator.
Taster 3 ebenso nur mit z.B 3 Volt.
Je nach dem welcher Taster gedrückt wurde haben wir also eine entsprechende Spannung am Kondensator die auch da bleibt... zumindest einige zeit..
Das gleiche Widerstands-Netzwerk machen wir mit reed Kontakten auf jeder Etage die auch einen Kondensator mit der entsprechenden Spannung aufladen.

Nun nehme man noch einen Komparator bzw. Operationsverstärker und der wertet die beiden Spannungen aus. Ist die Spannung am Taster-Kondensator höher schaltet der Ausgang vom OP auf high und der Aufzug fährt nach oben.
Ist die tasten Spannung niedriger schaltet der OP auf Low und der Aufzug fährt nach unten.
Ist der aufzug an der richtigen Etage angekommen dann Sind beide spannungen der Kondensatoren gleich und der Aufzug fährt überhaupt nicht.
Das dumme ist nur das es bei einem echten Komparator nie gleiche Spannungen gibt, heisst der Aufzug würde immer hin und her fahren.
Was man bräuchte währe ein Komparator mit einem Ruhezustand bei annähernd gleichen Spannungen.
Oder man löst das mit nem Operationsverstärker der die differenz-Spannung der konensatoren verstärkt und damit Transistoren antreibt, die dann je ein anderes Relais schlalten für jede Fahrtrichtung.
Wegen der Basis-Emitterspannung hätten wir dann einen Totpunkt (Aufzug fährt nicht)
Muss ich mir noch überlegen aber die Lösung scheint mir die einfachste.
Braucht nur paar taster kondensatoren einen OP und einige Widerstände.. dann noch 2 transen und Relais. Feddisch :o)

Der grosse nachteil ist aber die "Geister-Fahrstul-Funktion"
Da sich der Taster Kondensator langsam entladen wird... wird der Aufzug nach Minuten oder Stunden einfach von alleine etage für etage nach unten fahren bis er unten angekommen ist... Die Zeitspanne würde von der Grösse und Qualität des Kondensators abhängen...

Vielleicht hat ja jemand noch eine Anregung dazu...
Oder habe ich einen Denkfehler?

Gruss,
KnolleP

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