Ich komme leider erst hjetzt zum begucken des Datenblattes, Sorry
Der Trafo ist recht "weich", würde ich sagen.
Bei Nennlast bricht seine Leerlaufspannung von 20,69 auf 18,0 V zusammen.
Da sollte es auch mit dem PArallelschalten keine Probleme geben.
Zumal die Firma die Leerlaufspannung ja mit 20,69 Volt so exakt identisch angibt, daß man meinen könnte, die Wicklungen wären bifilar gewickelt worden ;)
Den Innewiderstand der Trafospulen kann man also mit dU=2.69V und dI=3,08A zwischen Null- und Vollast angeben. Das macht dann ca. 0,88 Ohm Innenwiderstand. Das sollte locker ausreichen, damit man die auch bei ein par mV Differenz noch problemlos parallelschalten kann. So bis 100 mV Differenz in der Leerlaufspannung würde ich mich das locker trauen.
wäre es dann evtl. besser, erst seperat gleichzurichten und dann anschließend parallel schließen. Also hinterm Gleichrichter?
Ja, machen kabnn man das. Da hast du dann aber zwei schöne Brückengleichrichter sitzen. Doof zu bauen (Platz, Kabel, ...) ist das schon. Letztenendes werden die Gleichrichterdioden zu deinen "Equilibrierwiderständen", da ist nichts gegen einzuwenden.
Statt zwei Gleichrichter zu nehmen könntest du halt auch die Windungen z.B. über 0,43 Ohm (0,7A Ast) / 0,1 Ohm (3.08 A Ast) Equilibrierwiderstände zusammen schalten.
Das equilibrieren kannst Du auch die Windungen des Trafos machen lassen. In den Windungen des Trafos bekommst Du 0,88 Ohm (3A Ast) und 3,84 Ohm (1A Ast) "for free", wenn man so will.
Und diese Innewiderstände sind zum Equilibrieren auch noch im perfekten Verhältnis von 4,3:1 . Wie das blos kommt ? ;)
Einfach zusammenklemmen. Sollte schon passen. Aber bitte vorher die Differenzspannung messen !
-Theo