Re: Lichtsteuerung

Knolles ELEKTRONIK Forum

Geschrieben von gang man am 06. Februar 2009 17:10:08:

Als Antwort auf: Re: Lichtsteuerung geschrieben von Theodor Wadelow am 06. Februar 2009 16:14:31:

Hallo,
ich habe gerade wenig Zeit, deshalb kurz:
Viel Arbeit u.U. damit zu sparen:
www.hoelscher-hi.de/hendrik/light/dmxdimmer.htm
Alles ausgeknobelt, alles gebaut und läuft bekanntermaßen.
Zu deinen Plänen
Achtung bei Nullspannungsdetektion. Es gibt höherfrequente Steuersignale (200-800 Hz), die könne dne Detektor durcheinander bringen. Auch sollten Störungen unterdrückt werden.
Ich empfehle 2 RC - Filter (6dB / Oktave) mit 60 Hz Eckfrequenz im Eingang.
Dadurch Phasenverschiebung -> im µC gegenrechnen.
Betrieb mit 50/60 Hz möglich oder erforderlich ? Programmierung/Timimng im µC berücksichtigen.
2. Brückengleichrichter für Nullspannungsdetektor ist zuviel. Zwei Dioden vom Trafo zum 100kOhm Widerstand würden reichen. Di dioden nach Masse sind parallel zu denen vor dem Spannungsregler und deshalb überflüssig.
Der Transistorenwald hinter dem AtTiny sieht nicht gut aus :( bitte wenigstens ein Transistorarray wie ULN2003 oder ULN2803 verwenden ;)
Die haben auch schon die Basis-Vorwiderstände für 5V Betrieb integeriert.
> Der Dimmer kann genau so bleiben? Keine weiteren Bauteile zur Entstörung?
Im Datenblatt vom MOC ist idr. eine etwas andere Schaltung zu finden. Zwischen Triac und MOC 2 Widerstände und ein Kondensator.
Damit sind auch leicht induktive Lasten schaltbar (z.B. NV-Halogenlampen mit Trafo). Solltest Du überdenken.
Außerdem lt. Datenblatt MOC 180 Ohm statt 100 Ohm zum Triac
Als Master/Slave die RX/TX Leitungen vom USART freizuhalten ist gut. Das gibt Später die Option für DMX:
DMX Protokoll z.B.
www.soundlight.de/techtips/dmx512/dmx512.htm
www.theater-technisch-lab.nl/dmxdu.htm
-> DMX ist ist im Grunde echtes RS485, mit 250 kbaud, 8 Datenbits, 2 Stoppbits
Ein ATtiny dürfte bei 9bit empfang im USART auch DMX512a empfangen können.
Tipp: 1-3 debug LEDs and die Pins 11,12,13 Beispiel für debugfunktion siehe hoelscher-hi.de, ganz unten
-Theo

Die Diode muss Gleichrichter und Elko, damit auch wirklich die gleichgerichtete Wechselspannung
zum Komparator kommt und nicht die Spannung am Elko.
Referenz für den Komparator möglichst tief setzen (0,2V genügen). Es gibt einen kleinen Restfehler, den du aber leicht per Software beheben kannst (steigende und fallende Flanke des Komparators triggern den ICP des Timers, die Nulldurchgang liegt in der Mitte zwischen den 2 Messwerten)
Filter kann sinnvoll sein, verursacht aber eine Phasenverschiebung, rechnerisch berücksichtigen.
Passiert ja nichts, wenn mal ein spike eine falsche Triggerung auslöst - eine Halbwelle lang falscher Steuerwinkel, sieht keiner.
Alternativ kannst du auch direkt vom Timer aus triggern, nach einer plausiblen Zahl von passenden Interrupts den Timer neu synchronisiseren, da kann man sich richtig austoben softwaremässig.

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