>Ich möchte das auch ausprobieren :-)
Ich glaube nicht, aber lies dazu weiter ...
>> Die Größe von C1 begrenzt den Ladestrom, so 10..20 mA sollten wohl gehen.
>Was ich nicht verstehe: Wie begrenzen die ELKOs den Strom? Ich kenne das nur vom Kondensatornetzteil: Ein X2 >als Blindwiderstand. Elkos hab ich genug ausgelötet, da kann ich verschiedene probieren.
Ja, genau so tun sei es auch bei der Greinacher-Schaltung. C1 (Schaltplan bei Wikipedia) liegt ja in Serie mit dem Trafo, folglich wird sein Blindwiderstand wirksam.
Achtung: C1 in der Greinach-Schaltung muß auch unipolar sein ! (sehe ich gerade)
> Ein Pufferelko mit 1000µF/35V muss wahrscheinlich auch noch rein.
Nunja, die Funktion übernimmt ja C2 in der Greinacher-Schaltung. Den Hauptteil der Pufferung macht dann die Batterie. Etwas welliger Ladestrom Stört einen Bleiakku offensichtlich kaum, denn z.B. einfache Ladegeräte aus dem Baumarkt haben nur einen Trafo mit einem Gleichrichter, aber keinen Pufferelko.
>Momentan hängt an einem 60AhAutoakku als Dauerlader ein Kondensatornetzteil , das ca. 40mA liefert, >stabilisiert mit einer Zenerdiode. Funktioniert.
Schön, schön, schön. Wie groß ist denn da das C? Rechnen kann man ja viel, aber was sagt die Praxis?
>Wenn ich das jetzt durch so eine Greinach-Schaltung ersetze: Wie klein darf der Trafo sein?
>6V/?mA (xVA)? Das Ziel ist, dass auch nur so ca. 50mA bei 13.8V (14V Zenerdiode/5W) rauskommen. Tut es ein >Trafo mit 100mA oder soll der grösser sein?
Da mußt Du den Klimmzug mit der Greinach-Schaltung garnicht machen. Die ist als Spannungverdoppler gedacht, um aus den 6..8V Wechselspannung genug Spannung zu machen, damit Volker damit einen 12V Akku laden könnte. Du könntest lieber gleich einen 16V Trafo mit Ladestrombegrenzung durch Vorwiderstand nehemn.
Diese Ladestrombegrenzung kannst du entweder durch einen echten Widerstand oder auch durch einen Kondensator machen. Das der Kondensator dann Elko-Größe (Unipoilar, bitte !) erreicht ist wohl so.
Statt einem unipolaren Elko kann man auch zwei normale Elkos (mit dopplter Kapazität) antiseriell schalten.
Wenn Du die Greinascher-Schaltung doch verwendest, dann würde ich den Trafo aus allgemeinen Sicherheitserwägungen heraus eher Größer dimensionieren. 100 mA ist das theoretische Minimum, dennn die Greinacherschaltung muß doppelt so viel Strom aufnehmen, wie sie abgibt. Also so 150 .. 200 mA würde ich Trafomäßig schon nehmen.
Wirklich unsicher bin ich mir bei der Dimensionierung der C's als Blindwiderstand.
Wenn der Trafo Unenn=UBatterie hat, dann bräuchte mna ja theoretisch garkeien Ladewiderstand mehr, also 0 Ohm (Blindwiderstand) => riesengroßer Kondensator.
Das geht von der Problematik her wohl in die Richtung wie sie der Mann hatte, der seine 100er LED-Kettte bei 325 V Nennspannung per Kondensatornetzteil betreiben wollte.
>Weil Dauerlader: Bei welcher der 2 Schaltungen braucht man weniger Energie?
Ganz einfach: Keine der beiden. Die Effektivleistung die dein Schaltung aufnimmt ist letztenendes die, die die Zenerdiode verheizt, wenn der Akku voll ist.
Wenn der Akku nicht voll ist, fließt der Ladestrom in den Akku. Die Spannung liegt unter der Zenerspannung der Z-Diode. Die Ladeleistung geht in den Akku.
Ist der Akku voll, steigt seine Spannung, bis die Zenerdiode irgendwann den gesamten Stromfluß übernimmt.
Da es einem Kondensatornetzteil (oder auch der Greinach-Schaltung) egal ist, ob sie den Strom bei 13,9 (in den Akku) oder 14,0 Volt (durch die Zenerdiode) liefert, darf man den fließenden Strom hoffentlich als Konstant ansehen.
Die Verlustleistung ist die Effektivleistung, die in der Zenerdiode in Wärme verwandelt wird. Die ist einfach zu messen. Zenerspannung mal Zenerstrom. Beides sind Gleichspannungs-/-stromgrößen, also herrlich einfach zu messen.
Im Falle des Kondensatornetzteils kann man nun sagen, daß zwar auf der 230 Volt Wechselspannungsseite mehr Strom fließt (40 mA) , aber ein großteil davon ist Blindstrom, d.h. er leistet für dich keine Wirkarbeit. Dein Stromzähler mißt den Blindstrom auch nicht. Folglich mußt Du ihn auch nicht bezahlen.
Insofern sind Kondensatornetzteil und Trafo/Kondensator identisch.
Von Vorteil ist nur die galvanische Trennung, wenn man einen Trafo benutzt.
Energieeffizienz wirst Du erst dann erreichen, wenn Du das Ladegerät vom Strom trennst, solange der Akku ausreichend Voll ist. Da müßte eine einfache Ladegerät-Schaltung mit einem Relais helfen.
Ein konkretes Beispiel habe ich leider gerade nicht zur Hand.
Die Schaltung müßte das Relais von der Batterie versorgen, damit Du tatsächlich Null Stromaufnahme hast, wenn nicht geladen werden muß.
Auch eine (teilweise) entladene Auto-Batterie hat mit >=10,xx Volt noch locker genug Strom, um das Ladegerät per Relais einzuschalten. Du wird natürlich früher einschalten, damit deine Batterie eher in der Region "Vollgeladen" bleibt.
Einzig müßte man sich für die Perfektion was überlegen, damit das Relais nicht aktiviert werden kann, wenn keine Netzspannung zum Laden zur Verfügung steht. Sonst saugt mämlich im dümmsten Fall das Relais die Batterie ganz langsam leer, weil die Ladeschaltung z.B. bei Netzausfall garkeinen Ladestrom liefert.
Ich denke so ein bischen an das Mißbrauchen eines TL431 Reglers, mit dem Relais im Kathodenzweig. Einzig bräuchte man da wohl noch einen Transistor zum Invertieren und vielleicht noch einen Widerstand am Referenzeingang, der etwas Hysterese erzeugt.
Noch besser wäre wohl eine Schaltung mit einem Ultra Low Power Opamp, aber die wird natürlcih tendentiell aufwändiger.
-Theo
- Schaltungsvorschlag Blei-Lader mit TL431 Theodor Wadelow 29.01.2009 22:17
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