Re: Diese Equilibrierschaltung sieht aus wie ...

Knolles ELEKTRONIK Forum

Geschrieben von Henry am 29. Januar 2009 01:19:30:

Als Antwort auf: Diese Equilibrierschaltung sieht aus wie ... geschrieben von Theodor Wadelow am 21. Juni 2008 13:53:45:

Hier muß ich leider etwas klarstellen:

>Soweit ich gehört habe sollen alle Lithuiumakkus wahnsinnig empfindlich auf Überladung oder Übertemperatur reagieren. Deshalb wird meines Wissens >ein Lithiumakkupack pro Zelle mit definiertem Strom und Spannung geladen.
>Mindestens gibt es aber pro Zelle eine Temperaturüberachtung. Und jede Zelle hat meines Wissens eine eigene Sicherung gegen Überstrom.
>Indem von Harald verlinkten Patent ist das Problem mit den unterschiedlichen Zellchalakteristiken ja schön erläutert, aber ich glaube nicht,daß die >vorgestellte Kondensatorlösung was taugt. Wenn die Zellen am Ladeanfang noch recht unequilibriert sind, dann wird das schlagartige Laden und >Entladen der Kondensatoren im Schalter (auch, wenn es Mosfet's sind !) viel Wärme erzeugen. Mit Mosfets bekommst du ein Ansteuerungsproblem bei den >Gates, wenn Du bis zu 40V Batteriespannung hast, denn viele MOS Gates dürfen nur bis Ugate=±20V um Usourceherum haben. >Das erzeugen der Gatespannungen (ca. 10V größer als Source) wird bei den oberen Zellen dann auch schwer.
>Mit anderen Worten: Das taucht nicht. Das Patent wird wohl auch bald einschlafen, nehme ich an.

Mit Verlaub: Deine Kenntnisse vom Akkubooster sind schemenhaft! Bitte unterlasse es irgendetwas schlecht zu machen, wenn du die Funktion des Gerätes nicht einmal genau verstanden hast.


>Wenn Du mit der vorgestellten Schaltung auch beim Entladen permanent equilibrierst, dann könnte das gehen, aber die Lösung wird wohl ordentlich >Standby-Strom erzeugen. Und Bauteileaufwand. 4 Schalter pro Zelle. Uiuiui.
>So ein dickes Akkupack wuirst Du ja sowieso sehr genau überwchen müssen, bzgl. der einzelnen Zellspannungen und -temperaturen (weil >Lithium=empfindlich). Ist da nicht ein Shunt-Regler pro Zelle einfacher ? Der Shuntregler kann ja einfachstens aus einem Transistor bestehen, der >mit Emittergegenkopplung gegen eine Referenzspannugng gelegt wird, damit er vor allem Überspannungen der Zellen mit kleinerer Kapazität beim Laden >auffängt, wenn sie als erste voll sind.
>Parallelles Laden der Zellenketten sollte aber m.E. genau so möglich sein wie das serielles Laden jeder Zellenkette alleine. Das Problem ist immer >das gleiche: Was mache ich mit den schwachen Zellen, die als erstes voll sind ?
>Alle Zellen parallel zu laden wäre natürlich das Einfachste, aber wie unterbindet man die Querströme, die dabei fließen, wenn die verschieden tief >entladenen Zellen parallel geschaltet werden ?

Der Akkubooster macht genau dieses. Ein recht gutes Datenblatt ist bei der Funktionsbeschreibung dabei. Lesen bildet.

Man verzeihe mir das unformatierte Posten mangels geeigneter Möglichkeiten auf dieser Webseite.

Hier wurde noch einiges zum Akkubooster öffentlich diskutiert:
groups.google.de/group/de.sci.electronics/browse_thread/thread/1aded138d735c6e4/0ece28f354ab1b5a?hl=de&lnk=gst&q=akkubooster+ehydra+paradoxon#0ece28f354ab1b5a

Einfach mal in dieser Newsgroup dann weiter zum Akkubooster suchen...


Gruß -
Henry

www.ehydra.dyndns.info/en/Akkubooster/Akkubooster.html

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