>Es geht ja nur um die Kompensation der Exemplarstreuung.
>Rot hat schon 2,11 Volt, Grün und Blau 3,2 V als Betriebspannung @20mA.
>Maximalabweichung sollte nicht über 0,2 Volt liegen.
Ok, endlich rückst Du mit Daten raus.
Was du verhindern mußt ist das "Thermal Runaway" einzelner Dioden.
LED Parallelgeschaltet: Eine hat weniger Flußspannung -> Mehr Strom -> Mehr Wärme -> Weniger Flußspannung -> (mehr Strom) ...
0,2V Streuung halte ich für Datenblatt-Optimismus. Am Weißen LED habe ich neulich Differenzen bis 0,6 V gemessen.
Weiße verhalten sich ähnlihc wie bei Dir wohl die blauen.
Rechne mal mit z.B. maximal 10% Unterschied im Flußstrom. d.h. nominal sind 20 mA und die LED haben maximal +/- 0,2V unterschiedliche Flußspannungen.
Die Ströme sollen dabei Bereich von 18..22 mA bleiben.
Stell' Dir 2 LED-Widerstands-Stränge vor, die sich in Uf um 0,2V unterscheiden.
/--[ R1 ]----|>|---\
\--[ R2 ]----|>|---/
Die Gesamtspannung der, wie oben gezeigt, parallelgeschalteten Stränge sei Uges
Die Mathematik kannst du mit dem Ohmschen Gesetz bestimmt selber machen.
Es gilt:
Uf2=Uf1-0,2V
I1=I(R1)=U(R1)/R1=ILed1
I2=I(R2)=U(R2)/R2=ILed2
Uges=U(R1)+Uf1=U(R2)+Uf2
I1=20mA
R1=R2
...
Wie groß muß R2 sein, damit ILed2 maximal 22mA wird ?
Wie groß ist dann Uges ?
Ich komme auf R1=R2 >= 100 Ohm und Uges >= Uf+2V
>100 Ohm wäre mir wieder zuviel und große Mengen dazwischenliegender Werte habe ich nicht..
Aha. Es kann nicht sein, was nicht sein darf ;)
-Theo